Konzept

Unser Hort ist eine sozialpädagogische und familienergänzende Einrichtung, in der Kinder im schulpflichtigen Alter (in der Regel von 6 – 10 Jahren) betreut werden.

Die Aufgabe unserer Grundschule, sowie des Hortes, ist die Betreuung und Erziehung der uns anvertrauten Grundschulkinder. Außerdem sollen sich die Kinder in unserem Hort wohl fühlen.

Sehr viel Wert legen wir Erzieher auf eine individuelle, sowie auch differenzierte Förderung und Entwicklung jedes einzelnen Kindes am Nachmittag. Wir sind bestrebt, alle uns anvertrauten Hortkinder zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu erziehen.

Die Grundlagen unserer gesamten Tätigkeit bilden die aktuellen Schuldokumente (Verwaltungsvorschrift, Schulgesetz, Schul- und Hausordnung) sowie das schulinterne Konzept unserer Grundschule.

 

Schwerpunkte unserer Arbeit:

 

  • wir legen Wert auf eine hohe Qualität unserer tägliche pädagogischen Arbeit
  • wir sind um ein ruhiges und freundliches Schulklima unter der Mitverantwortung alle Kinder und Mitarbeiter bemüht.

 

Die Teamfähigkeit aller Lehrerinnen und Erzieher ist für uns grundlegende Voraussetzung für die gemeinsame Gestaltung des Schulvormittages und der Hortarbeit.

Alle Erzieherinnen sind bemüht ein gutes Verhältnis zu allen Kindern und ihren Eltern aufzubauen, denn das ist die Grundvoraussetzung für die Verwirklichung aller Vorhaben und Ziele in unserem Hort. Nur so können wir unseren Schulhort als Stätte des gemeinschaftlichen Zusammenlebens weiter ausbauen.

 

 

Welche Ziele verfolgen wir mit unserem pädagogischen Konzept?

 

  • Kreativität

Unsere Kinder sollen neugierig sein und bleiben und ihre Umgebung umfassend wahrnehmen.

 

  • Verantwortung

Unsere Kinder sollen im täglichen Umgang miteinander lernen, für sich und andere Kinder Verantwortung zu übernehmen. Sie sollen lernen, Gefahren zu erkennen und sich mit den anderen Hortkindern friedlich auseinanderzusetzen.

 

 

  • Selbstbewusstsein

Die Kinder sollen selbstbewusst ihren Hort- Alltag gestalten. (Kreativität, Fantasie und Geschicklichkeit für den jeweiligen Tag einbringen)

Sie sollen lernen, ihre eigenen Fähigkeiten und Kenntnisse angemessen einzuschätzen und auf die Beurteilung anderer Wert zu legen.

Im Alltag sollen die Kinder ihre eigenen Bedürfnisse erkennen, berücksichtigen und auch befriedigen können. Dazu gehört auch die Erkenntnis und Erfahrung, dass der eigenen Bedürfnisbefriedigung

Interessen anderer Hortkinder entgegenstehen können.

 

  • Selbstständigkeit

Sie sollen lernen, Entscheidungen selbst zu treffen und Fähigkeiten entwickeln, die sie unabhängig machen. Dazu gehört auch, dass die Kinder entscheiden können, wann und von wem sie sich Hilfe holen, weil sie erkennen, dass ihre Fähigkeiten noch nicht ausreichen. Ziel ist, die Kinder in möglichst vielen Lebensbereichen eigenständig arbeiten zu lassen.

 

  • Sozialverhalten

Die Kinder sollen noch besser lernen, die Interessen der anderen zu akzeptieren.

Dabei müssen sie Bedeutung und Notwendigkeit von Freundschaften für die Gestaltung des Lebens erfahren und ausprobieren.

Sie sollen lernen, dass Zusammenleben Regeln erfordert, die akzeptiert und eingehalten werden müssen.

 

  • Kritikfähigkeit

Unsere Hortkinder sollen lernen, mit Konflikten umgehen zu können; sie als Bestandteil von Beziehungen zueinander zu erfahren und Lösungen zu entwickeln.

Dazu gehört ein eigener Standpunkt, den man vertritt. Die Kinder sollen die Notwendigkeit von gegenseitiger Achtung und Anerkennung erfahren.

 

 

Zur sinnvollen und verantwortungsbewusste Freizeitgestaltung:

  • basteln
  • malen
  • lesen
  • Rätsel lösen
  • Gesellschaftsspiele
  • Bewegungsspiele im Freien
  • Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften
  • Projektarbeiten (z.B. Wald, Wasser, …)
  • Rollenspiele (Küche, Kaufladen,Verkleidekiste)
  • kochen und backen
  • Sportspiele in der Turnhalle
  • Spielzeugflohmarkt
  • jährliche Osterkörbchensuche, Weihnachtsfeier
  • Spielzeugtag

 

zum sozialen Verhalten:

  • gegenüber Erwachsenen höflich sein und grüßen
  • gegenseitige Hilfe z.B. ältere Kinder unterstützen die jüngeren bei der Hausaufgabenanfertigung
  • den Kindern bestimmte Grenzen aufzeigen, ihnen Halt und Sicherheit geben
  • den Kindern bei der Bewältigung von aktuellen Lebensfragen helfen
  • höflich miteinander umgehen
  • Stühle hochstellen
  • Tische abwischen

 

zur Förderung der sprachliche und schriftliche Bildung:

  • beobachten bei den Hausaufgaben (Schriftbild und Sprachauffälligkeiten)
  • Unterstützung bei der Hausaufgabenanfertigung, vor allem in der Schuleingangsphase

 

zur motorisch- gesundheitliche Bildung:

  • führen der Stifte zu Beginn der Schuleingangsphase
  • richtiger Umgang mit Schere und Stiften
  • anlegen von festen Gewohnheiten (Hände waschen nach Toilettenbenutzung oder nach dem Spielen)
  • bewegen auf dem Schulhof oder Sportplatz nach bestimmten Regeln

 

zur guten Zusammenarbeit mit den Eltern an:

  • Elternabend zu Beginn des Schuljahres
  • Besprechen von Problemen oder Schwierigkeiten in Einzelgesprächen
  • Tür- und Angelgespräche
  • Infobriefe
  • Unterstützung bei Feierlichkeiten durch die Eltern

 

Zusammenarbeit mit örtlichen Institutionen

  • Bibliothek
  • Feuerwehr
  • Sportclub
  • Gemeinde (Bowlingbahn)

 

Schwerpunkte der Hortarbeit

 

-Eingewöhnung der Schulanfänger in den Schul- und Hortalltag

-Unterrichtsbegleitung am Schulvormittag

Täglich:

  • während der Teepause Vorlesen von Märchen, Geschichten oder Rätseln
  • Anfertigen der Hausaufgaben von 13.45 bis 14.30 Uhr
  • Betätigung im Freien oder den Horträumen
  • Basteln von Geschenken, Gestalten von Glückwunschkarten, Ausgestaltung der Gruppenräume
  • AG´s „Theater“, „Handarbeitskurs“-Hortabschlussfest mit allen Hortkindern; dabei Verabschiedung der Hortkinder der Klasse 4
  • Erlebnisreiche Ferienaktivitäten und Fahrten gemeinsam mit dem Schulhort Vacha

 

 

Bei allen schulischen Vorhaben und Projekten leistet der Hort Unterstützung.