Hort

Hortkonzept


Leitbild

Grundlage für unsere pädagogische Arbeit ist der Thüringer Bildungsplan. Kinder sehen wir als eigenverantwortliche Akteure und Konstrukteure ihrer Entwicklung. Das Hauptziel unserer Arbeit ist die ganzheitliche und freie Entfaltung unserer Kinder zu lebenstüchtigen und lebensfrohen sowie gesellschaftsfähigen und eigenverantwortlichen Menschen. Wir als Erwachsene begleiten diese Entwicklung und schaffen bildungsfördernde Rahmenbedingungen in ihrer Umgebung.

Der Hort stellt sich vor:

Anschrift:                           Staatliche Grundschule Sünna

                                           Pferdsdorfer Str. 4

                                           36414 Unterbreizbach OT Sünna

Telefon:                               036962/51774

E-Mail:                                 gs.suenna.hort@schulen-wak.de 

Träger:                                 Schulamt Westthüringen

Hortleitung:                           Frau Werbach

Horterzieherinnen:                Frau Bredy

                                              Frau Stache

                                              Frau Rose

Öffnungszeiten:                    Frühhort      6.30 – 7.30 Uhr und dann flexibel ab Unterrichtsende bis 16 Uhr

Während der Sommerferien ist der Hort für 3 Wochen Betriebsferien geschlossen. An Brückentagen, zum Jahreswechsel und an pädagogischen Tagen ist, entsprechend der Beschlüsse der Schulkonferenz, unsere Einrichtung entweder geöffnet oder geschlossen. Darüber gibt es terminlich zeitnah immer eine schriftliche Info oder ist jederzeit auf der Homepage nach zu lesen.

Den Hort besuchen aktuell 80 Kinder.

Als familienergänzende Einrichtung bieten wir den uns anvertrauten Kindern vielfältige Möglichkeiten an, sich zu erkennen, zu beschäftigen und zu erproben.

Dafür stehen unserer Einrichtung 4 Gruppenräume zu Verfügung, Werkraum, Küche, Turnhalle und Sportplatz im Ort, sowie ein großer Außenbereich mit unterschiedlichen Spielgeräten und ein Holzhäuschen mit vielen Spielsachen z.B. Fahrzeuge, Sandspielzeug, Hüpfseile…

Die Pädagogen des Hortes begleiten die Kinder durch die Zeit vor und nach der Schule, in Bezugsgruppen und auch gruppenübergreifend, als Ansprechpartner, Zuhörer und unterstützen die Kinder bei ihrer Freizeitgestaltung am Nachmittag.

 

2. Tagesablauf

Im Rahmen der morgendlichen Betreuung haben die Kinder die Möglichkeit in der Früh miteinander ins Gespräch zu kommen, zu spielen, wir kochen gemeinsam Tee für alle am Nachmittag und bereiten den Speiseraum für mittags vor.

Nach Schulschluss kommen die Kinder im Hort an und gehen entweder zum Mittagessen in der Zeit von 11.10- 11.35 Uhr oder begeben sich auf den Schulhof. Hier können sich die Kinder ihrer Freizeit widmen, an Angeboten teilnehmen oder sich dem zweckfreien Spiel zuwenden.

-13.30 Uhr Teepause (Vesper, Zeit für Geschichten, Infos, Belehrung…)

-13.45- 14.30 Uhr Hausaufgabenzeit

-14.30 Uhr Buskinder werden zum Bus gebracht, die anderen Kinder haben Spielzeit im Haus oder    auf dem Außengelände

-15.00- 16.00 Uhr Späthort

 

3. Angebote im Hort

– Malen, Gestalten, Basteln

– Werkeln und Kreieren

– Lesen

– Entspannung und Rückzug

– Projektarbeiten

– Feste im Jahreskreis

– Bewegungsangebote

– Verkleidungskiste für Rollenspiele

– Handarbeitskurs ab Klasse 3

– quartalsmäßige Geburtstagsfeiern

– Hortabschlussfeste

4. Pädagogische Haltung

4.1. Bedeutung von Freizeit und Lernen

„Heute wieder nur gespielt und nicht gelernt!?“

Zweckfreies, fantasievolles Spiel ist keine Zeitverschwendung, sondern Voraussetzung einer gesunden Persönlichkeitsentwicklung von Kindern und die Basis für Lernen. Der Hort dient einer selbst gestalteten und eigenverantwortlichen Freizeitbetätigung während der unterrichtsfreien Zeit. Er bietet den Kindern die Chance, eine altersgerechte, kreative und verantwortungsbewusste Kindheit zu erleben.

4.2. Bewegung als körperlicher Ausgleich

Die Bewegung am Nachmittag soll einen körperlichen Ausgleich zum Sitzen am schulischen Vormittag darstellen. Bewegung findet vor allem auf dem Schulhof statt und zwar bei jeder Witterung. Hier gilt es, sich dem entsprechend zu kleiden, denn es gibt kein schlechtes Wetter, sondern lediglich schlechte Kleidung. In dieser wichtigen Freizeit können die Kinder lernen, soziale Kontakte zu knüpfen und aufrechtzuerhalten, eigene Grenzen zu erfahren, sich mit anderen Kindern zu messen, Konflikte selber zu lösen und hierbei eigene Lösungen zu finden sowie die eigene Kreativität und Phantasie auszuleben.

4.3. Eigenverantwortliche Freizeitgestaltung

Neben dem Lernen in der Schule und bei den Hausaufgaben stellt deshalb die Freizeit ein sehr großes Gegengewicht für die Hortkinder dar. Während sich die Kinder bei den Hausaufgaben auf ihre schulischen Anforderungen vorbereiten und Leistungen bringen sollen, ist die Freizeit die Zeit, in der es kein Pflichtprogramm zu absolvieren gilt. Den Wert dieser freien Zeit unterstreicht das Selbstbestimmungsrecht in der Gestaltung und Auswahl der Angebote. Das pädagogische Team bereitet aufgrund vielfältiger Beobachtungen Angebote abgestimmt auf die Bedürfnisse und Interessen der Kinder vor und führt diese im Alltag durch.

Nicht nur das angeleitete Spiel ist von großer Bedeutung, auch das eigenverantwortliche Tun erhält einen hohen Stellenwert. Nach ihren Interessen können die Kinder die verfügbaren Materialien im Haus und Hof für sich in Anspruch nehmen und auch Räume entsprechend ihrer Entwicklung unbeaufsichtigt nutzen.

4.4.Eigenständige Erledigung der Hausaufgaben

Die Auseinandersetzung mit der Schule ist eine Entwicklungsaufgabe der Kinder, die auch im Hort ein Thema darstellt. Erzieher sind keine Lehrer! Nicht stundenlange Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe sind die Aufgaben der Hortkräfte, sondern die Vermittlung von geeigneten Arbeitshaltungen und Lernstrategien und das Angebot zur Beratung und Unterstützung in schulischen Belangen. Die erledigten Hausaufgaben werden auf ihre Vollständigkeit hin geprüft, können aber nicht durchgängig kontrolliert werden. Die Hausaufgaben sind Übungen für die Kinder und geben sowohl den Eltern als auch den Lehrern Rückmeldung über bereits Gelerntes und Verstandenes. Die Grundverantwortung für die Hausaufgaben, das tägliche Nachfragen, die Ordnung in der Schultasche liegt bei den Eltern. Deshalb gehen wir davon aus, dass Sie regelmäßig in die Schul- und Hausaufgabenhefte Einsicht nehmen.

4.5.Hausaufgabenheft als Kontaktheft zwischen Hort, Elternhaus und Schule

Wir unterstützen die Eltern als familienergänzende Einrichtung in dieser Angelegenheit, nehmen sie aber in dieser Aufgabe nicht aus der Verantwortung. Aus diesem Grund werden auch freitags keine Hausaufgaben im Hort erledigt. Das Hausaufgabenheft der Kinder dient zwischen Hort, Elternhaus und Schule als Kontaktheft und teilt den Erziehungsberechtigten mit, welche Aufgaben im Hort bereits erledigt wurden und gibt ggfl. Aufschluss über eventuelle Vorkommnisse oder Unwohlsein am Nachmittag.

Während der Hausaufgabenzeit von 13.30- 14.30 Uhr möchten wir alle Eltern im Interesse aller Kinder darum bitten, Ihr Kind nicht abzuholen, da die Klingel sehr störend auf die sich konzentrierenden Kinder wirkt.

 

5. Pädagogische Grundsätze und Ziele

Schwerpunkte der pädagogischen Arbeit. Die pädagogische Arbeit im Hort besteht ausfolgenden Bereichen:

– die Entwicklung der Gesamtpersönlichkeit des Kindes

– die Unterstützung der Individualität, aber auch der Gemeinschaftsfähigkeit des Kindes

– die Unterstützung und Ergänzung der elterlichen Erziehung

-die Unterstützung bei den schulischen   Anforderungen (d.h. Hausaufgabenbetreuung)

 – die Anregung altersgemäßer und phantasiefördernder, sinnvoller Lebensgestaltung

– die Einbindung der Kinder in bildhafte Zusammenhänge, sowohl in Bezug auf Geschichten und    Erzählungen, als auch auf die Tätigkeit der ErzieherInnen in handwerkliche/hauswirtschaftlichen Bereichen

– Unterstützung und Förderung im motorischen, kognitiven und sozialen Bereich

-Förderung der Selbständigkeit und Integration.

5.1. Rolle der Erzieherinnen

Die Erzieherinnen haben hauptsächlich anleitende, beratende Funktion, indem sie vermitteln und organisieren. Sie betätigen sich nach Möglichkeit nicht als ”AnimateurInnen”. Die Kinder im Hort sollen nicht nur „beschäftigt” werden. Damit es zu eigener individueller Entfaltung und Selbstfindung kommen kann, muss die Befriedigung der Grundbedürfnisse des Kindes gewährleistet sein: Zuneigung, Geborgenheit, Anerkennung, ernst genommen sein, aber auch begründete Einschränkung und Autoritätserleben sind für Schulkinder wichtig. Jedes Kind hat individuelle Bedürfnisse und muss entsprechend behandelt werden. Auch möchte sich das Kind in diesen Jahren noch an eine wahrhaftige liebevolle Autorität binden, die ihm Vertrauen zur Umwelt und zu sich selbst vermitteln kann. Im Wesentlichen stellen die ErzieherInnen die Rahmenbedingungen und Kontinuität als feste Bezugsperson für das einzelne Kind her, die Grundlage für Entfaltung und Vertrauensbildung für Kinder und ErzieherInnen sind.

 

5.2. Planung und Reflexion

Über den gesamten Zeitraum des Hortbesuches machen sich die Erzieherinnen ein Bild über das einzelne Kind. Dieses Bild wird fortwährend ergänzt und erneuert durch Beobachtung und Gespräche. Die liebevolle, aufmerksame Reflexion des kindlichen Verhaltens in seiner Entwicklung eröffnet die Möglichkeit, für das einzelne Kind die richtigen Inhalte und Methoden des erzieherischen Handelns zu finden, wie auch für die Gruppe insgesamt. Bei dieser ”Individualisierung” der pädagogischen Arbeit geben die ErzieherInnen dem einzelnen Kind Hilfen zur Persönlichkeitsentwicklung.

 

5.3. Pädagogische Ziele

5.3.1. Stärkung der Ich-Kompetenz

 Zunehmende Selbständigkeit verhilft dem Kind zur Orientierung in seinem Umfeld. Die Erzieher-Innen kennen durch gezielte Beobachtung den Entwicklungsstand der Kinder und können so Hilfe anbieten, welche das Kind benötigt. Ziel ist es, die Kinder zu befähigen, eigene Vorstellungen umzusetzen, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, Konflikte auszuhalten und zu lernen sie ohne Gewalt zu lösen. Sie werden mit den Folgen ihres Handelns konfrontiert und lernen, damit umzugehen. Die Entscheidungsfähigkeit der Kinder entwickelt sich durch offene Angebote.

5.3.2. Stärkung der Sozialkompetenzen

In einer freundschaftlichen und warmen Atmosphäre sollen sich die Kinder geborgen und angenommen fühlen.

Es wird Wert auf einen freundlichen Umgangston der Kinder untereinander und auch zwischen Kindern und Erwachsenen gelegt. Unser Ziel ist es, dass die Kinder ehrlich und offen miteinander umgehen und entstandene Freundschaften pflegen.

Zielsetzung pädagogischen Handelns ist:                                                                                                            

-ein Klima zu schaffen in dem Akzeptanz und Toleranz der unterschiedlichen Bedürfnisse und Verhaltensweisen innerhalb der Gruppe erlernt werden                                                                                 

-respektvoller Umgang mit seinem Gegenüber                                                                                               

-Stärkung des Zusammenhaltes innerhalb der Gruppe                                                                                    

-die Fähigkeit zu erlangen Konflikte zu lösen oder gegebenenfalls mit Unterstützung des Erziehers/der Erzieherin zu lösen                                                                                                                            

-Einbindung des Individuums in die Gruppe

5.3.3. Stärkung der Sachkompetenz

Die vielfältigen Angebote zur Förderung aller Sinne öffnen den Kindern Schritt für Schritt das Verständnis für die Welt. Kinder wissen über Zusammenhänge in der Natur, über ihren Körper, den Kreislauf des Lebens, u.ä. Bescheid. Die Kinder haben im Hort Zeit, Raum und Möglichkeiten zum Hantieren und Experimentieren mit vielfältigen Materialien und erweitern dabei dauernd ihre manuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Durch tägliches Vorlesen in der Vesperzeit, wiederkehrende Sprüche und Spiele wollen wir die Kinder in ihrer Sprachentfaltung unterstützen, sowie ihren Wortschatz erweitern. Ihr erworbenes Wissen können Kinder in verschiedene Zusammenhänge einordnen und dem entsprechend umsetzen.

5.3.4. Bewegungserziehung

 Durch ein vielfältiges Bewegungsangebot im Hort, z.B. Stelzenlaufen, Jonglieren, Balancieren, Klettern u.ä. erwerben die Kinder Sicherheit im Umgang mit dem eigenen Körper und entwickeln Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl.

5.3.5. Freies Spiel

Die Kinder sollen Möglichkeiten finden, in ihrer Freizeit die Erlebnisse von Schule und Elternhaus in einer ihnen gemäßen Weise zu verarbeiten. In Momenten, in denen die Kinder in kleinen oder größeren Gruppen im Spiel versunken sind, treten die Erwachsenen in den Hintergrund und können beobachten, was in den Kindern lebt. Somit haben die ErzieherInnen auch die Zeit, sich einem Kind individuell zuzuwenden. Die ErzieherInnen sind aufgerufen, im Rahmen einer vertrauensvollen Atmosphäre das Kind zu befähigen, selbständig und reich an Initiative zu werden, Entscheidungen zu treffen und Erfolgserlebnisse zu haben. Das sich aufbauende Selbstvertrauen im Kind übt sich andererseits auch an gesetzten Grenzen. Einerseits ist das Erleben in der Hortgruppe hilfreich, doch muss man andererseits dem Kind auch Möglichkeiten des ”Sich Zurückziehens” geben. Vor allem ältere Schulkinder haben das Bedürfnis, sich eigenständig zu erproben, sei es im sozialen Bereich mit oder an anderen Menschen, an Materialien oder am Umfeld. Ihren sich steigernden Bedürfnissen wird Raum gegeben in zahlreichen Auswahlmöglichkeiten bei der Gestaltung ihrer Freizeit. Die ErzieherInnen haben die Möglichkeit mit Angeboten aller Art auf die Kinder willensbildend einzuwirken.

6.Arbeit im Team/Qualitätssicherung

Wir sehen uns als Team. Spezielle Aufgabenbereiche werden verteilt und in Eigenverantwortung dem Team zugearbeitet. Alle Projektplanungen besprechen wir gemeinsam. In unserer Einrichtung ist eine genaue Planung Grundvoraussetzung für gutes Gelingen. Die dabei geltenden Regeln sind für Kinder und Erzieherinnen verbindlich. Unser Team lebt von seiner Vielfalt und Verschiedenheit und ist somit als Ganzes mehr als die Summe seiner Teile. Teamqualität erweist sich darin, dass die der Zusammenarbeit innewohnenden Ressourcen und Potentiale optimal ausgeschöpft und weiterentwickelt werden. Team-Arbeit heißt für uns, dass Team arbeitet kontinuierlich an sich und miteinander, um gemeinsame Ziele zu erreichen und um somit professionell arbeiten zu können. Folgende Methoden sind uns hilfreich:

 -regelmäßige Dienstbesprechungen an denen alle Mitarbeiter teilnehmen, hier werden Informationen weitergegeben, die zur Erfüllung der Aufträge benötigt werden, Informationsfluss ist somit gesichert, Entscheidungen werden gemeinsam getroffen

-kurz- mittel- und langfristige Ziele werden entwickelt

 -Jährlich finden unsere Mitarbeitergespräche statt. Die Leiterin spricht mit jedem Mitarbeiter über Ziele, Wünsche, Stärken und Schwächen. Dieses wird schriftlich festgehalten und Jahr für Jahr reflektiert, kontrolliert und aktualisiert

-Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen finden statt. Dieses neu erworbene Wissen wird im Team weitergegeben

 

7. Zusammenarbeit mit Eltern

Die Erzieherin ist Partner der Eltern. Die Partnerschaft begründet sich auf den gemeinsamen Erziehungsauftrag, der ohne Absprache und Zusammenarbeit nicht erfüllt werden kann. Partnerschaftliches Verhalten ist Grundvoraussetzung für jede pädagogisch wertvolle Arbeit.

Um diese zu gewährleisten bieten wir:

·Tür- und Angelgespräche

·Elterngespräche nach Vereinbarung

·Elternabend zu Beginn des Schuljahres

·aktuelle und informative Elterninformationen

Für uns sind folgende Ziele der Elternarbeit wichtig:

·gegenseitiges Vertrauen

·regelmäßige und konstruktive Zusammenarbeit

·Transparenz beider Seiten

·Geduld

 

Schlusswort

Der Hort der Grundschule Sünna ist eine Begegnungsstätte für Grundschüler, in der sie ihre freie Zeit gemeinsam verbringen, sich nach und nach selbst organisieren und dabei lernen, Eigenverantwortung zu übernehmen. Unser Hort ist keines falls ein Lerninstitut und ersetzt im Bedarfsfall auch nicht die professionelle Förderung bei Lernstörungen und Schulproblemen. Auch verstehen wir uns nicht als Weiterführung des Schulvormittags, sondern unser Hort dient neben der Hausaufgabenbetreuung auch der Entspannung, dem Sport, dem freien und organisierten Spiel mit Freunden und der kreativen Betätigung.

Wir wollen den Kindern Geborgenheit geben. Sie dürfen sich nach der Schule „fallenlassen“ und abschalten. Wir spüren, dass das den Bedürfnissen der Kinder sehr entspricht. Wir lassen Raum und wir tragen Rechnung für Bewegung. Die unterschiedlichen individuellen Bedürfnisse der Kinder werden von uns wahrgenommen und im Alltag integriert. Wir geben ihnen dazu Vertrauen und Verantwortung. Wir wollen den Kindern Ich-Kompetenz (Selbstbewusstsein und Selbsterkenntnis), Sozialkompetenz (positives Zusammenleben mit anderen) und Sachkompetenz (Urteil fällen können, Standpunkt einnehmen können) vermitteln. Wir legen Wert auf einen gewaltfreien, höflichen und hilfsbereiten Umgang der Hortkinder untereinander.

Ein regelmäßiger Besuch des Hortes ist wichtig für Ihr Kind damit es sich leichter in die Gruppe eingewöhnen bzw. sich mit dem gesamten Tagesablauf vertraut machen kann, Freundschaften knüpfen und an gemeinsamen Aktionen teilnehmen kann.

Die von uns vorgelegte Konzeption erhebt keineswegs den Anspruch auf Vollständigkeit, jedoch beschreibt sie auf der Basis gelebter Praxis unser pädagogisches Selbstverständnis. Sie gibt Auskunft über unser Profil und unsere Werte. Vor allem dient sie als Verbindung zwischen den einzelnen Kollegen, der Leitung und dem Träger und zu den Eltern. Sie schafft Transparenz, gibt Vertrauen und die Möglichkeit der Partizipation. Wir glauben, dass wir damit eine solide Basis für die Entwicklung unserer Hortkinder geschaffen haben.

Die Entwicklung und Fortschreibung der Konzeption werden als beständiger Prozess gesehen. Veränderungen und Entwicklungen sind der Garant für Lebendigkeit und für Entwicklungsmöglichkeiten unseres Hortes.